Google Earth, eine neue Waffe für Finanzbehörden?

Santiago Montoya, Unterstaatssekretär für Finanzen in der Provinz Buenos Aires, über den kontrovers diskutiert wird, und der für seine Steuereintreiberei für Bordelle dort bestens bekannt ist, hat nun eine neue Kampagne gestartet, um mit Hilfe von „Google Earth“ die Steuern in Argentinien effektiver erfassen zu können.

Mit Hilfe von „Google Earth“ kann er nachschauen lassen, ob die Gebäudegrößen die Limits überschreiten, um dann, wenn das erlaubte Verhältnis von Grundstücksfläche zu Gebäudegröße überschritten wird, eine Nachforderung zu erheben (bei 200 Gebäuden traf dies zu).

Er kann so auch nicht deklarierte Gebäude erfassen. Kurz gesagt, er kann von seinem Schreibtisch aus die Arbeit besser verrichten, als im Aussendienst. Während viele Santiago Montoya beschuldigen, ein Selbstdarsteller im amerikanischem Stil zu sein, wie beispielsweise Giuliani, so ist es doch so, daß bisweilen solche ruhelose und kreative Geister benötigt werden, um Kriminelle und Steuerhinterzieher ausfindig zu machen.

Geposted am Mai 23, 2007
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